WAHL hat neuen Vorstandsvorsitzenden


Die WAHL – Wahl Alternative Heiligenhauser Liste – hat Volker Deckert einstimmig zu ihrem neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Claudia van Lienden (2. Vorsitzende) und Thomas "Duffy" Langmesser (Schriftführer) wurden in ihren ämtern bestätigt. Mit diesem Vorstand ist die WAHL gut für die Zukunft und den kommenden Wahlkampf aufgestellt. Außerdem wurden die KandidatInnen für die Wahlbezirke und die Reserveliste der WAHL gewählt. Dabei treten 7 weibliche und 9 männliche KandidatInnen an.

Zur Person Volker Deckert: Volker Deckert ist 1940 in Pommern geboren und nach der Vertreibung über Schleswig-Holstein 1947 nach Velbert gekommen. 1960 ist er in die Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen eingetreten und hat 1974/75 nach umfangreicher Ausbildung die Deutsche Hochschule der Polizei in Münster-Hiltrup absolviert. Danach hat er u.a. im Innenministerium NRW, bei den Kreispolizeibehörden Essen und Bochum, in Wuppertal als Leiter einer Bereitschaftspolizeiabteilung und eines Polizeiausbildungsinstituts und zuletzt als Leitender Polizeidirektor des Kreises Mettmann seinen Dienst versehen. Von 1990 bis 2012 war er 1.Vorsitzender des größten Velberter Sportvereins (VSG = Fusion von TuS 1864 und TBK Velbert) mit über 2000 Mitgliedern. Seit 1974 wohnt er in Heiligenhaus. Seit 2009 ist er Mitglied der WAHL und war seitdem als Sachkundiger Bürger Mitglied in den Ausschüssen Bildung und Sport und Wirtschaftsförderung/Tourismus/Bürgerservice/Sicherheit sowie im Arbeitskreis Schule und im Runden Tisch Sport. Auf Kreisebene ist er Mitglied des Kreispolizeibeirates und des Runden Tisches Sport.

Als Vorstandsvorsitzender der WAHL möchte er dazu beitragen, "ihren Bekanntheitsgrad in Heiligenhaus als kompetente, bürgernahe und kreative Wählergemeinschaft weiter zu steigern, nachdem wir in den ersten Jahren von vielen Seiten ignoriert und ungerecht beurteilt worden sind. Wir wollen mehr Einfluss gewinnen auf die Entscheidungsprozesse im Rat und in den Ausschüssen. Dazu ist es notwendig, die CDU/FDP-Mehrheit zu beenden und dritte Kraft im Rat zu werden, damit es im Rat und in den Ausschüssen wieder zu echten Diskussionen und zu Abstimmungen kommt, bei denen das Ergebnis nicht bereits vorher feststeht. Wille und Meinungen der Bürger sollen damit wieder das gebührende Gewicht bekommen, Planungen und Entscheidungen des Rates und der Verwaltung mitgestalten und mitbestimmen. Es gibt genügend ungelöste Problembereiche - z.B. Einkaufszentrum, Ausgabenreduzierung, Flächenmanagement, horrende Steigerung der Steuersätze, Verkehrsprobleme, derer wir uns im Interesse der BürgerInnen annehmen und die wir natürlich im anstehenden Wahlkampf vor allem an unseren Infoständen mit den BürgerInnen diskutieren wollen."